Liebe Gemeinde,

schon im Vorgebet war zu spüren, dass in diesem Gottesdienst vieles einen Raum finden musste. Doch „Alles hat seine Zeit“ – wie wir wissen und fand auch seine Zeit.

Zum Thema Sendung hörten wir von zwei missionarischen Initiativen, die die Gemeinde unterstützt:
Christina Lorenz ließ uns an der Entwicklung vom ‚Eden Projekt‘ teilhaben. Nach Abschluss der Bauphase wollen die Familien Lorenz und Hahn in ihrer Lebensgemeinschaft Menschen in turbulenten Lebensphasen begleiten und ihnen Jesus näher bringen.
Familie Engelmann lebt sich zunehmend in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein, inklusive Sprache lernen und Hitzebewältigung, während Jan parallel Entwicklungsprojekte im Jemen betreut.

Sowohl Utas Impuls als auch Lars‘ Predigt forderte uns zu „Übermenschlichem“ heraus; es ging also um die Kraft Gottes – Gottes Geist in uns.
„Ich bin so viel mehr!“ – können wir das voll Begeisterung ausrufen?
Utas Impuls zumindest wollte uns diesen Freudenruf entlocken, als sie kostbaren Champagner in verschiedenartige Gefäße goss, die dadurch nicht länger auf Form und Funktion reduziert waren, sondern durch ihren Inhalt neu geadelt wurden. (Rö 5,5 Gottes Geist in uns!)

Aus diesem Sein heraus hat Lars in seiner Predigt unsere Reiserinnerungen des vergangenen Jahres aus der Apostelgeschichte in den Alltag übersetzt:
„Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft meine Zeugen sein in Jerusalem und ganz Judäa, in Samarien und überall auf der Erde.“(Apg. 1,8)
Ein kraftvoller Glaube nicht nur in Worten – und Lehre, sondern in Kraft, begleitet von Zeichen und Wundern. So haben es damals die Menschen erlebt, dass unser Gott der Größte ist – warum sollten wir unsere Zeitgenossen mit weniger abspeisen? Dazu hörten wir auch einige Zeugnisse, die unser Vertrauen stärkten.

Lars spornte uns zu einem Lauf an, in dem wir darauf achten:
1. Gott groß und uns nicht klein zu machen, denn wir sind seine Bevollmächtigten. (Lk 10,17)
2. Gott zu „nerven“ und ihn hartnäckig um mehr zu bitten. (Lk 18,3-5)
3. Gottes Salbung mitzunehmen, wenn wir wieder in eine nächsten Runde starten. (Apg 1,8)
Die Predigt findet Ihr HIER zum Nachhören.

Zwei Lobpreisblöcken in unterschiedlicher Besetzung führten uns in eine hingebungsvolle Anbetung. Schön, dass sich so viele trauen, in der Musik auszudrücken, was ihnen am Herzen liegt.

Habt eine gute Woche und vergesst nicht, bei ‚Los‘ im Vorübergehen die Salbung einzuziehen!

Herzliche Grüße
Uta